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    <title>Gsallbahdr - Gebührend studieren</title>
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    <description>Das Wort zum Alltag von DrNI</description>
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    <pubDate>Fri, 27 Nov 2009 00:05:12 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Gsallbahdr - Gebührend studieren - Das Wort zum Alltag von DrNI</title>
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    <title>Monstermegavorlesung im Kupferbau</title>
    <link>http://www.drni.de/blog/archives/876-Monstermegavorlesung-im-Kupferbau.html</link>
            <category>Gebührend studieren</category>
    
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
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    Die Organisatoren im &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/866-Hoersaalbesetzung-in-Tuebingen-Kupferbau-geraeumt.html&quot;&gt;wieder besetzten&lt;/a&gt; Kupferbau der Uni Tübingen haben Großes vor: Eine 72-stündige Marathonvorlesung mit 72 Dozenten. Gut zwei der drei vollen Tage sind schon gefüllt und sehen recht interessant aus. &lt;a href=&quot;http://www.fsrvv.de/wp-content/uploads/2009/11/vorlesungsverzeichnis.pdf&quot;&gt;Das Programm ist online&lt;/a&gt;. Die Veranstaltung beginnt heute um 18 Uhr im  Hörsaal&amp;#160;21 des Kupferbaus. 
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    <pubDate>Wed, 25 Nov 2009 13:18:00 +0100</pubDate>
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    <title>Hörsaalbesetzung in Tübingen: Kupferbau geräumt</title>
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            <category>Gebührend studieren</category>
            <category>Tübingen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
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    Wie das &lt;a href=&quot;http://lokalmagazin.wueste-welle.de/2009/11/12/kupferbau-in-tubingen-wurde-von-der-polizei-geraumt/&quot;&gt;Lokalmagazin der Wüsten Welle&lt;/a&gt; berichtet, wurde heute morgen der von Studierenden als Protest gegen die Studienbedingungen besetzte Kupferbau geräumt. Der Kupferbau ist der größte Höörsaalkomplex der Uni im Tal, dort hatten die Protestler seit dem 5. November einen &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/859-Uni-Tuebingen-Hoersaal-besetzt.html&quot;&gt;Hörsaal  unter Beschlag genommen&lt;/a&gt;. Die in den Kommentaren zum Post des Lokalmagazins verlinkten Fotos zeigen eine große Anzahl von »Bullenbussle«. Es ist wohl alles friedlich verlaufen. &lt;a href=&quot;http://www.unsereunis.de/munster/pm-audimaxin-muenster-gerauumt/&quot;&gt;Zu Räumungen kam es&lt;/a&gt; auch schon an anderen der rund &lt;a href=&quot;http://www.unsereunis.de/&quot;&gt;20&amp;#160;Unis&lt;/a&gt; in Deutschland, an denen sich derzeit ähnliches abspielt.  In einer &lt;a href=&quot;http://lokalmagazin.wueste-welle.de/2009/11/12/kupferbau-raumungsandrohung-besteht-weiter/&quot;&gt;Debatte gestern Abend&lt;/a&gt;, bei der auch Uni-Rektor Bernd Engler anwesend war, stellte sich heraus, dass die Uni 50.000€ Vertragsstrafe zahlen müsste, könnte sie nicht wie geplant den Kupferbau am Samstag an die SWR3-Partynacht vermieten. Bevor man sich diesen finanziellen Schmerzen aussetzt lässt man doch lieber die Bude räumen. (Zu dieser Partynacht kann man nur sagen: Ich bin froh, dass ich an dem Abend nicht in der Stadt bin. Tausende besoffene Kinder, die in akustisch dafür nicht ausgelegten Unigebäuden Gruselmusik aus der Dose über sich ergehen lassen, sowie zahllose Kneipen, in denen oft recht belanglose Coverbands ihr Programm runterreissen. Eintritt kostet es auch.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einer Strafanzeige gegen die Besetzer möchte die Uni-Leitung absehen, allerdings hat Rektor Engler gestern ein Hausverbot für die Besetzer ausgesprochen. Sollte das Hausverbot für länger gelten, so wäre das natürlich ziemlich schlecht.  Wie sollten die Besetzer denn dann weiterstudieren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Live gibt es das ganze bei Twitter unter &lt;a href=&quot;http://twitter.com/tuebingenbrennt&quot;&gt;@tuebingenbrennt&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;strong&gt;Nachtrag 14.11.:&lt;/strong&gt; Der Sender SWR3 &lt;a href=&quot;http://www.swr3.de/fun/Kupferbau-R_C3_A4umung_20nicht_20durch_20SWR3_20veran/-/id=47320/did=610460/1tmxug8/index.html&quot;&gt;schreibt in einer Pressemitteilung&lt;/a&gt;: »SWR3 legt größten Wert auf die Feststellung, dass die Räumung des Hörsaales in Tübingen die alleinige Entscheidung der Universität war. [&amp;hellip;] Gerüchte über eine angebliche Vertragsstrafe für die Universität, falls der Saal am Samstag für die Party nicht genutzt werden könne, entbehren jeglicher Grundlage.« Stillschweigend sind auch die Infos über die 50.000 Euro an diversen Ecken aus dem Netz verschwunden.  Im Lokalmagazin &lt;a href=&quot;http://209.85.129.132/search?q=cache:lmvHqly1O1wJ:lokalmagazin.wueste-welle.de/2009/11/12/kupferbau-raumungsandrohung-besteht-weiter/+swr3+50.000+vertragsstrafe&amp;cd=2&amp;hl=de&amp;ct=clnk&amp;client=firefox-a&quot;&gt;hieß es ursprünglich&lt;/a&gt;: »Die Universität hat für das kommende Wochenende den Kupferbau für die “SWR3-Partynacht” an den öffentlich-rechtlichen Sender vermietet und muss bei Nichteinhaltung des Vertrags nach Informationen aus den Kreisen der BesetzerInnen eine Vertragsstrafe in Höhe von 50.000€ befürchten.« &lt;a href=&quot;http://lokalmagazin.wueste-welle.de/2009/11/12/kupferbau-raumungsandrohung-besteht-weiter/&quot;&gt;Jetzt steht dort&lt;/a&gt;: »Die Universität hat für das kommende Wochenende den Kupferbau für die “SWR3-Partynacht” an den öffentlich-rechtlichen Sender vermietet und muss bei Nichteinhaltung des Vertrags nach Informationen aus den Kreisen der BesetzerInnen eine Vertragsstrafe befürchten. Der SWR allerdings eine Verantwortung in einer Stellungnahme konsequent ab.«&lt;/small&gt; 
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    <pubDate>Thu, 12 Nov 2009 09:22:00 +0100</pubDate>
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    <title>Uni Tübingen: Hörsaal besetzt</title>
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            <category>Gebührend studieren</category>
            <category>Tübingen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
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    &lt;div style=&quot;position:relative; margin-bottom:10px; margin-left:0px; width:auto; height:auto; text-align:center; width:602px;&quot; &gt;&lt;img style=&quot;border: solid 1px; vertical-align:text-bottom&quot; src=&quot;http://www.drni.de/niels/weblog/pix/morgenstelle-28e2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Morgenstellen-Campus der Uni Tübingen, Mai 2007&lt;/small&gt;&lt;/div&gt;Lange ist es her, dass ich hierzublog über Studienbedingungen und -gebühren lamentiert habe. Mittlerweile hat sich die Situation ja nochmals verschlechtert, da durch die Geschwisterregelung ein großer Teil der Einnahmen aus den Studiengebühren ersatzlos ausgefallen ist. (Wer zwei Geschwister hat, muss nicht oder nicht für alle Semester bezahlen.) Die Studierenden scheinen alles mitzumachen. Was will man auch tun, man will ja einen Abschluss und möglichst schnell wieder raus aus dieser Hochschule, in der nicht mal die zentrale Notenverwaltung (das sog. Campus-System) überhaupt funktioniert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nicht alle machen alles mit. Gegen Studiengebühren, für einen Asta, der auch was zu sagen hat. Gegen Zugangsbeschränkungen. »Bildung für alle!« So eine Auswahl aus den Stichworten der Truppe, die einen Hörsaal im Kupferbau, dem größten Hörsaalkomplex der Tübinger Uni, besetzt hält. Im Detail  erklären das Rafaela und &lt;a href=&quot;http://www.fabiandaily.de&quot;&gt;Fabian&lt;/a&gt; in einem &lt;a href=&quot;http://lokalmagazin.wueste-welle.de/2009/11/06/brennt-tubingen/&quot;&gt;Interview im Lokalmagazin&lt;/a&gt;. Wer also nicht so recht weiß, warum man einen Hörsaal besetzt hält und was das alles soll, der sollte da dringend mal reinhören. Einen relativ &lt;a href=&quot;http://www.gea.de/detail/1402400&quot;&gt;informativen Artikel&lt;/a&gt; gibt es auch im Reutlinger Generalanzeiger. Das in Tübingen ansässige schwäbische Tagblatt arbeitet weiter an seinem Abstieg in der regionalen Zeitungsliga und hat nichts zum Thema online.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ja nun die Seiten gewechselt und bin Mitarbeiter eben dieser Universität. Nicht in allen Punkten kann ich mit den Bildungsaktivisten übereinstimmen, aber dennoch ist der Tenor unter den Dozenten oft mehr im Einklang mit den Forderungen als viele Außenstehende vermuten würden. In der Schule ist der Lehrer der Feind. An der Uni sollte das Ideal sein, dass Studenten und Dozenten gemeinsam einen guten Unterricht gestalten. Doch in Seminaren mit fast 100 Teilnehmern in den Massenfächern ist das natürlich schon lange nicht mehr drin. Das stört eben nicht nur die Lernenden sondern auch die Lehrenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Massenveranstaltungen sind nur einer von vielen Punkten. Ich sollte wohl hier mal wieder eine saftige Polemik zur Gesamtproblematik loswerden. Aber vorerst bin ich gespannt, was aus der Hörsaalbesetzung in den nächsten Tagen noch wird. 
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    <pubDate>Sat,  7 Nov 2009 10:37:00 +0100</pubDate>
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    <title>Bezahlt weiterstudieren</title>
    <link>http://www.drni.de/blog/archives/831-Bezahlt-weiterstudieren.html</link>
            <category>Gebührend studieren</category>
    
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
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    &lt;div style=&quot;position:relative; margin-bottom:10px; margin-left:0px; margin-right:10px; width:auto; height:auto;&quot; &gt;&lt;img style=&quot;border: solid 1px; vertical-align:text-bottom&quot; src=&quot;http://www.drni.de/niels/weblog/pix/geek-tafel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;Wie ist das denn so, wenn man fertig studiert hat? Beim Abitur waren alle gleichzeitig  fertig und besoffen. Beim Bachelor so in etwa gleichzeitig, man konnte noch eine Art letztes Besäufnis organisieren. Beim Master wird halt jeder irgendwann fertig, wie beim Diplom auch. Sie tröpfeln so weg. Es gibt zwei Zeitpunkte: Den Tag der Abgabe der Abschlussarbeit und den Tag der letzten Prüfung. Liegen beide Tage hinter einem, dann läuft es so langsam aus, und dann anders. Auch fünf Monate nach der Abgabe habe ich noch keine Note und kein Zeugnis, wohl aber einen Job. Ich bin einfach sitzen geblieben an meinem Schreibtisch im Hiwi-Büro, auf dessen Türschild nun &lt;em&gt;Mitarbeiterzimmer&lt;/em&gt; steht. Nach der Ausbildung von der Firma übernommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veränderungen sind eher leise schleichend. Man ertappt sich dabei, die Gruppe seiner Kommilitonen auf einmal als &lt;em&gt;die Studis&lt;/em&gt; zu bezeichnen. Man versucht, nicht mehr als die vier Stunden am Tag zu arbeiten, die man auch bezahlt bekommt, zumindest solange man noch nicht an der Dissertation arbeitet. Meistens klappt das nicht. Man hat mehr Geld als vorher, aber sobald man Bafög zurückzahlen muss relativiert sich das etwas. Die Mensa kostet mehr, der ÖPNV kostet auf einmal mangels Semesterticket tatsächlich, man braucht Versicherungen die vorher über die Familie liefen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben ändert sich dann doch: Das Studentenleben kehrt zurück&amp;#160;&amp;ndash; unter der Woche Saufen und erst Mittags in der Uni auftauchen, das kann schon mal vorkommen. Man macht Urlaub, das erste Mal seit Jahren, wenn auch nur für ein paar Tage. Urlaub heißt auf einmal nicht mehr, etwas zu verpassen, nichts zu lernen und nicht voranzukommen. Urlaub ist einfach nur freie Zeit, die auch noch bezahlt wird. Mit dem kleinen Haken, dass der Urlaub viel weniger lang ist als die Semesterferien. Die umfassen zwar fast die Hälfte eines Jahres, aber man kommt ja zu nichts, denn immer müsste man dringend was tun müssen. So bleibt dann auch als Überbleibsel dem einen oder anderen irgend ein psychosomatisches Wehwehchen. So ein Studium zieht dann eben doch nicht spurenlos am Geist vorüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Student war man bei einigen Leuten nicht viel wert. Fauler Sack, schafft nix, hat keine Ahnung, kann nicht zupacken. Kurzum ein Taugenichts in den wir Steuergelder pumpen. Sollen diese es so sehen, es wird mir immer gleichgültiger. Nun bin ich also auf dem Weg Doktorand zu sein. Meine früheren Kommilitonen aus der Informatik fangen nun an in Firmen zu sitzen. Bei denen hat sich das mit dem Geld dann doch merklich verändert. Promovieren? Das machen nur die denen nichts anderes übrig bleibt. Wer will schon mit so wenig Kohle dasitzen? Der Erwerb eines Doktortitels ist halt schon eher eine Überzeugungstat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für neu beantragte Maßnahmen erlaubt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) neuerdings die Einrichtung von ganzen Stellen für Doktoranden. Mehr Geld gibt es aber deswegen nicht unbedingt. Nur weniger Stellen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed,  9 Sep 2009 11:13:00 +0200</pubDate>
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    <title>Die Romantik des Studierens (5)</title>
    <link>http://www.drni.de/blog/archives/763-Die-Romantik-des-Studierens-5.html</link>
            <category>Gebührend studieren</category>
    
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
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    (Auch wenn es vorbei ist&amp;hellip;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;position:relative; text-align: center; margin-bottom:10px; margin-top:10px; width:auto; height:auto;&quot; &gt;&lt;img style=&quot;border: solid 1px; &quot; src=&quot;http://www.drni.de/niels/weblog/pix/brechtbau-langzeit.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;So sah der Ausblick meines letzten Winters aus. Fast täglich&amp;#160;&amp;ndash; oder nächtlich.&lt;/small&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;center&gt;Mehr Romantik: &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/689-Die-Romantik-des-Studierens-4.html&quot;&gt;i--;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 22 Apr 2009 12:27:00 +0200</pubDate>
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    <title>Vorbei</title>
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
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    &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/731-Exmatrikuliert.html&quot;&gt;Das war&#039;s&lt;/a&gt; nun wirklich. Master&#039;s Thesis in dreifacher Ausfertigung abgegeben, vom Herrn Professor bestätigen lassen, dass es reicht, vorläufiges Zeugnis ausstellen lassen, finale Version vom Arbeitsvertrag unterschrieben, &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/760-Tag-X-1.html&quot;&gt;Eisbecher&lt;/a&gt; reingeschoben. So vieles gäbe es zu berichten, ein Abschnitt manifestiert sich, Rückblick auf die Monate des Brütens, auf 2,5&amp;#160;Jahre Master, 3&amp;#160;Jahre Bachelor, 1&amp;#160;Jahr des Versuchs in der Informatik. Doch vorerst einfach nur ein leerer Kopf in den die Müdigkeit der letzten Wochen fällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Arbeitstag: Morgen. Naja. Halbe Stelle, halbes Geld, und vor allem: halber Tag frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächste Arbeit wird noch etwas länger. 
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    <pubDate>Tue, 14 Apr 2009 13:43:00 +0200</pubDate>
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    <title>Tag X-1</title>
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
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    Der Farbdrucker vom Boss spuckt vor sich hin. Ostern: Ausgefallen. Gefühl im Gehirn wie Messner in den Beinen auf dem Everest. Nun noch die CD mit den über 10.000 Zeilen Code ein bisschen aufpolieren. Und morgen dann ein Eisbecher. 
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    <pubDate>Mon, 13 Apr 2009 17:47:00 +0200</pubDate>
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    <title>Bafög-Hotline (2)</title>
    <link>http://www.drni.de/blog/archives/738-Bafoeg-Hotline-2.html</link>
            <category>Gebührend studieren</category>
    
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
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    &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/737-Bafoeg-Hotline.html&quot;&gt;Heute wieder angerufen,&lt;/a&gt; diesmal nach geduldigem Konsum hirnloser Pausenmusik dann doch noch einen sogenannten Berater an die schnurlose Strippe bekommen. Der Hotliner ist cool. So cool, dass er meine Aussage »ich habe kein Geld bekommen« zunächst nicht versteht. »Und was wollen sie jetzt von mir?« fragt er zunächst. Doch dann wird er noch cooler. Ja, das könne drei bis vier Wochen dauern, bis so ein Vertrag bearbeitet sei. Zusammen mit den Schlafmützen vom Studentenwerk macht das also eine Maximaldauer von fünf Monaten zwischen einem Antrag auf Studienabschlusshilfe und dem Eingang einer Zahlung. Der Bearbeitungszeitraum für die Abschlussarbeit, in dem auch die mündliche Prüfung liegen muss, ist nach unserer Prüfungsordnung vier Monate lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sollte am Montag wieder anrufen. Da seien auch die Sachbearbeiter im Haus. Schön, ich hänge hier als fauler Student mit meinem Chef und Betreuer lange freitagnachmittägliche Stunden in Meetings herum und wir tüfteln an Zeugs für Forschungsanträge und unsere Hirne rauchen, und die machen einfach den Mittag frei und scheren sich einen feuchten Furz darum, dass ich finanziell auf dem Trockenen sitze. 
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    <pubDate>Fri,  6 Mar 2009 16:42:31 +0100</pubDate>
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    <title>Bafög-Hotline (1)</title>
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
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    &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/722-Keine-Zeit.-Kein-Geld..html&quot;&gt;Seit drei Monaten weiß ich nicht mehr so genau, wovon ich lebe&lt;/a&gt;. Bafög als &lt;em&gt;Studienabschlusshilfe&lt;/em&gt; beantragt, den Kreditvertrag mittlerweile unterschrieben, lang lebe die Neuverschuldung. Doch Geld kam nun zum März auch wieder keines. Hotline angerufen. Teure Pausenmusik bei der &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/635-Meine-geliebte-KfW.html&quot;&gt;KfW&lt;/a&gt;&amp;hellip; falls ich nicht einverstanden sei, dass mein Gespräch zum Zwecke der Verbesserung ihrer Dienstleistungen aufgezeichnet werde, so solle ich das gleich zu Beginn sagen. Doch ein Beginn eines Gesprächs findet nicht statt. Nach einer Weile rät mir die freundliche Automatenstimme, ich solle später anrufen. Ich rufe später an. Die Automatenstimme liest mir die Dienstzeiten der Hotline vor. Das tut sie natürlich nur, solange die Hotline keine Dienstzeiten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sitze ich nun, und frage mich, ob denen eigentlich klar ist, in welche Scheiße sie ihre Kunden (ja, ich zahle ja schließlich deftig Zinsen) reiten, die von der KfW mit ihrem Schlendrian und ihrer Schludrigkeit. Die mit ihren Komplizen vom Bafög-Amt aka Studentenwerk, die schon zwei bis vier Monate brauchen, um einen Antrag überhaupt zu bearbeiten. Monate, in denen die Banken die Konten sperren, die Vermieter sauer werden, Eltern und Freunde angepumpt werden, oder das Studium weit hinter einen Nebenjob zurücktreten muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wozu die Aufregung, das sind ja alles nur faule Studenten. Die haben nichts besseres verdient. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu,  5 Mar 2009 19:53:00 +0100</pubDate>
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    <title>Ficken</title>
    <link>http://www.drni.de/blog/archives/732-Ficken.html</link>
            <category>Direktsaft</category>
            <category>Gebührend studieren</category>
    
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
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    &amp;hellip;weil man &lt;a href=&quot;http://radio.ernst-bloch-uni.de/2009/02/sendung-vom-25-februar/&quot;&gt;keine Stelle&lt;/a&gt; zu seiner Promotion hat. Oder einfach nur für den &lt;a href=&quot;http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/ficken-fuer-wald-in-ecuador/&quot;&gt;Regenwald&lt;/a&gt;. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 25 Feb 2009 20:59:00 +0100</pubDate>
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    <title>Exmatrikuliert</title>
    <link>http://www.drni.de/blog/archives/731-Exmatrikuliert.html</link>
            <category>Gebührend studieren</category>
    
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
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    »Das war&#039;s«, sagte sie, sich der Schwere ihrer Worte gänzlich unbewusst. Reichte mir die &lt;em&gt;Bescheinigung&lt;/em&gt; und ich wart kein Student mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Prüfung noch nicht abgeschlossen«,so steht es geschrieben. Jaja, ich mach ja schon. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 25 Feb 2009 10:48:00 +0100</pubDate>
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    <title>Das Mathematikverständnis der Werbefuzzis</title>
    <link>http://www.drni.de/blog/archives/725-Das-Mathematikverstaendnis-der-Werbefuzzis.html</link>
            <category>Direktsaft</category>
            <category>Gebührend studieren</category>
    
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
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    Schon seit einiger Zeit steht es auf einem Aufsteller in der Mensa und grinst die Schlange der Wartenden an der Essensausgabe an. Das Werbeschild von Aldi Süd. &lt;a href=&quot;http://karriere.aldi-sued.de/&quot;&gt;Albrecht Discount sucht Mitarbeiter&lt;/a&gt;. Vermutlich sind damit nicht die Opfer gemeint, die an der Kasse meine Eierpackung drängelnd in den Einkaufswagen donnern, weil ich nicht schnell genug nachkomme, sondern Typen mit Krawatten. Dazu haben sich die Webefuzzis von Aldi einen hübschen Spruch ausgedacht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;center&gt;»Karriere ist eine Gerade«&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
Leider bin ich auch kein Stern am Himmel der Mathematik. Eher ein Glühwürmchen im Unterholz. Dennoch konnte ich es mir nicht verkneifen, mir ein Bild von der Karriere als Gerade zu machen. Zum Vergleich habe ich mal meine angestrebte Karriere mit aufgemalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;position:relative; text-align: center; margin-bottom:10px; margin-top:10px; width:auto; height:auto;&quot; &gt;&lt;img style=&quot;border: solid 1px; &quot; src=&quot;http://www.drni.de/niels/weblog/pix/karrierekurven.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
Der Slogan »Karriere ist eine Gerade« richtet sich laut &lt;a href=&quot;http://karriere.aldi-sued.de/&quot;&gt;zugehöriger Site&lt;/a&gt; vor allem an zukünftige Manager. Da hoffe ich mal, dass diese beim Managen nicht nur ausschließlich an die Steigung ihrer eigenen Kurve denken. Sonst sieht&#039;s für Aldi schlecht aus. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 17 Feb 2009 15:51:00 +0100</pubDate>
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    <title>Faktor 14 der Zeit hinterher</title>
    <link>http://www.drni.de/blog/archives/723-Faktor-14-der-Zeit-hinterher.html</link>
            <category>Gebührend studieren</category>
    
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;Faktor 14&lt;/em&gt; nennt sich ein neues studentisches Projekt an der Uni Tübingen, das noch Autoren sucht. Und noch keine Leser hat. Das &lt;a href=&quot;http://www.faktor14-magazin.de/&quot;&gt;Webdesign der Seite&lt;/a&gt; entspricht schon mal in etwa dem meiner ersten Gehversuche damals zur Zeit von &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Netscape_Navigator#Versionsgeschichte&quot;&gt;Netscape Navigator 3.04 Gold&lt;/a&gt;. Ob dieses Projekt Potential hat? Wir werden sehen. Den Namen führen die Macher auf die 14 Fakultäten der Universität zurück. Keine sehr zukunftsträchtige Idee, werden diese doch bald&amp;#160;&amp;ndash; womöglich diesen Sommer&amp;#160;&amp;ndash; in wenige große Fakultäten zusammengelegt. Eine Frage beantwortet mir deren Webpräsenz jedenfalls nicht: Wenn ich Spaß am schreiben habe, Erfahrung damit sammeln möchte, &lt;a href=&quot;http://www.faktor14-magazin.de/Honorar.html&quot;&gt;kein Honorar und keine Credits&lt;/a&gt; bekomme und sich auch sonst irgendwie niemand für mein Gsallbahdr interessiert&amp;#160;&amp;hellip;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;hellip;&amp;#160;warum mache ich dann nicht einfach ein &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/&quot;&gt;Blog&lt;/a&gt; auf? Oder gleich &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/niels/cl/blog/&quot;&gt;zwei&lt;/a&gt;? 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 16 Feb 2009 15:23:00 +0100</pubDate>
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    <title>Keine Zeit. Kein Geld.</title>
    <link>http://www.drni.de/blog/archives/722-Keine-Zeit.-Kein-Geld..html</link>
            <category>Gebührend studieren</category>
    
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
    <content:encoded>
    Die Uhr läuft immer schneller. Ich lese und lese und lese und ab und zu schreibe ich auch. Text oder Code. Die Gedanken sind die meiste Zeit entweder beim Thema oder bei der Panik, nicht rechtzeitig fertig zu werden. Und dann kommt die &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/635-Meine-geliebte-KfW.html&quot;&gt;Kreditanstalt für Wiederaufbau&lt;/a&gt; (KfW) und verlangt von mir Geld, obwohl sie sich gerade durchgerungen hat, &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/714-Alter-Sack-auf-Pump.html&quot;&gt;mir Geld zu geben&lt;/a&gt;. Der Antrag hat wieder Monate gebraucht, die Typen beim Bafög-Amt aka Studentenwerk sind nicht die schnellsten. Und Student kann ja beim Schreiben seiner Abschlussarbeit auch mal ein paar Monate ohne Cash auskommen. Der kann ja in der Bib schlafen, muss er keine Miete zahlen&amp;hellip; und ist morgens gleich an Ort und Stelle! Oder einfach nachts arbeiten anstatt zu schlafen, schon ist das Geld wieder verdient! Solange möchte die KfW wissen, warum sie mir den anderen Kredit stunden sollen, und überhaupt soll ich doch mal erklären, wovon ich die letzten Monate gelebt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Das wüsste ich auch gerne!« schreibe ich wörtlich in meinen Brief. Und schicke eine Kopie des Briefs meiner Bank vom Januar mit, in dem mir die Sperrung meines Kontos mitgeteilt und mit Rausschmiss gedroht wird. Ich pumpe mir Kohle von Eltern und Freundin und bettle bei der Bank und man ist so nett und gewährt mir wieder Zugriff auf das, was eh nicht mir gehört. Das Studentenwerk erklärt mir solange, wenn ich die 16€ Bearbeitungsgebühr für die Rücklastschrift begliche, erhielte ich meine 8€ Guthaben von meinem alten defekten Studentenausweis zurück. Kein Geld zu haben ist oft recht teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es Februar, die Panik wächst, das Geld schrumpft, meine Sorgen sollten ganz wo anders sein. Gestern auf dem Heimweg von den Eltern sagt die Kasse der Tankstelle: »Zahlung nicht möglich«&amp;#160;&amp;ndash; diesmal ohne Ankündigung gesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich noch ein Mal höre »Abschlussarbeit? Ha, die schreibt man halt irgendwo ab«, dann garantiere ich der diesen Unfug absondernden Fresse keine Integrität ihrer Struktur mehr. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 16 Feb 2009 14:31:00 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>Universität ohne Identität</title>
    <link>http://www.drni.de/blog/archives/719-Universitaet-ohne-Identitaet.html</link>
            <category>Gebührend studieren</category>
            <category>Tübingen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div style=&quot;font-size:160px; background-color: white; border:1px solid black; float:left; padding-left:30px; padding-right:30px; margin-right:15px; margin-bottom:10px; font-family:Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;&quot;&gt;?&lt;/div&gt;Oh &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Frankenberg&quot;&gt;Frankenberg&lt;/a&gt; vergibt ihnen, denn sie wissen nicht, wer sie sind! Ja was ist sie denn, die Universität Tübingen? Wer ist sie? Was will sie? Wo will sie hin? Wo kommt sie her? Nur letzteres scheint sie so in etwa zu wissen, denn irgendwo her kommt man ja immer, da kann man nichts dagegen tun. Vergessen kann man das eine oder andere Detail natürlich in einer 532 Jahre währende Existenz schon mal. Wie&#039;s so im Großen und Ganzen gelaufen ist, das weiß man aber schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wo es hingehen soll und wer man heute ist, das scheint man nicht so genau zu wissen. Ist auch irgendwie unwichtig. Das ist der Elfenbeinturmismus, den man der Akademie vorwirft, und in so manchem Punkt gibt sie sich diesem mit Lust hin. Zum Beispiel wenn es um Werbung geht. Wenn man sich vorstellt, muss man wissen, wie man heißt. Das könnte noch klappen. Aber wenn man dann ein Produkt verkauft, muss man auch wissen, was man bieten kann und vor allem, in was man besonders ist. Und da hört es auf. Lieber sitzt man herum und wundert sich, dass die kleinen Studiengänge immer kleiner werden. Kein Wunder, kennt sie von den Abiturienten doch niemand. Klar, Englisch oder Deutsch oder Jura oder Betriebswirtschaft, auch Medizin, ja die sind allen ein Begriff. Auch die Pädagogik ist beliebt. Aber zum Beispiel in der Computerlinguistik werden es weniger und weniger. Und nicht nur dort. Die &lt;a href=&quot;http://www.uni-tuebingen.de/studentensekretariat/statistik.html&quot;&gt;Statistik&lt;/a&gt; verzeichnet unzählige Studiengänge mit unter zehn Studenten. Wie viele von diesen Auslaufmodelle sind, steht da leider nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Identitätskrise fängt schon im Grundsatz an: Man hat kein Gesicht. Die Palme als Logo, die hat man. Aber wenn ich nach Vorlagen (LaTeX Documentclasses) für meine Master-Thesis suche, dann finde ich haufenweise welche von ausländischen Unis. Mit deren Logo und deren Style drin und drauf. Hier in Tübingen gibt es zwar eine Stabsstelle für Hochschulmarketing, aber mit einem äußerlich uniformen und damit stark wirkenden Auftritt tut man sich schwer. Jede Abteilung erfindet ihr Rad neu, überall werden Kompetenzen im Layouten neu erworben, meist aus Zeitmangel mehr schlecht als recht. Hiwis werden auf Fortbildungen geschickt, Profis gibt es kaum. Der Unishop bietet solange T-Shirts feil und bestellt Brieföffner um ein Heidengeld, die dann als Präsente an politische Freunde überreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aus dieser Uni auf Papier oder im Web herausquillt, das hat kein Gesicht. Denn niemand weiß so recht, wie dieses Gesicht aussehen soll. Und einfach was festlegen will auch niemand. Obwohl es dafür genug mächtige Menschen in der Institution gäbe. Und wohin die Reise gehen soll, das weiß auch niemand. Auf die Fahnen geschrieben hat man sich: Nichts. Man möchte weiterhin in seinem  Turm sitzen und hoffen, dass man trotz hochnäsiger Abwesenheit in der Öffentlichkeit weiterhin von dieser Gelder bekommt und dass man weiterhin aus dieser Studenten bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann es nicht weitergehen. Hoffen wir, dass die Tübinger die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Stocherkahn&quot;&gt;Stocherstange&lt;/a&gt; noch rechtzeitig herumgerissen bekommen. Vor allem was die Anwerbung von Abiturienten angeht. Denn ohne Studenten können wir den Laden dicht machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn diese von manchen eher als &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/672-Der-Student,-das-laestige-Wesen.html&quot;&gt;lästig&lt;/a&gt; empfunden werden.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon,  9 Feb 2009 10:49:00 +0100</pubDate>
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