1920x1080 with elderly Nvidia Cards on Linux

Geschrieben von DrNI am Samstag, 22. August 2009 um 09:56 in English Posts, Netz und Technik
My elderly MSI video card with an Nvidia FX-5500 chipset refused to set the screen resolution to those 1920x1080 of my new LG Flatron W2353V flat screen. It simply removed 1920x1080 from the list of valid modes and I ended up with VESAish 1280x1024. It took me quite some time to figure out what to do, so I'm dropping this note, perhaps it will be usefull for others. Things to do:
  1. Ensure you got X.org running in some way, e.g. with the VESA driver or in the wrong resolution.
  2. Backup your /etc/X11/xorg.conf
  3. Install the Nvidia binary driver (use the jockey-gtk tool on Ubuntu, it will do it for you)
  4. Run nvidia-xconfig as root, this will overwrite your /etc/X11/xorg.conf. If this goes wrong you can use your previous backup.
  5. Open xorg.conf in an editor and put this line in the "Device" section:
    Option "ModeValidation" "DFP-0: AllowNon60HzDFPModes, NoMaxPClkCheck, NoMaxSizeCheck, NoHorizSyncCheck, NoVertRefreshCheck, NoVirtualSizeCheck, NoVesaModes"
    (Ensure that X is using the nvidia driver, otherwise this is guaranteed to fail.)
This basically switches of all sanity that could cause X to remove the desired modeline from its list in the pipeline. Unfortunately, it also bears the risk of screwing your TTYs. With more recent systems such as the Nvidia Quadro and the BenQ 24" display at my office, everything works automagically. But with the old crap at home it doesn't…

Additional hint: use nvidia-settings in X to save the EDID data of your panel and check with parse-edid on the command line what the panel told your video card about its valid modes.

Neuer Quasselknochen

Geschrieben von DrNI am Freitag, 5. Juni 2009 um 18:00 in Netz und Technik
Während andere fast schon einen Pocket PC zum Telefonieren wollen, bin ich froh, seit heute endlich wieder ein richtiges Handy zu haben. Das alte SGH-i300 mit seinem Windows-System war doch wirklich annoying. Die fette CPU soff den normalen Akku oft an einem halben Tag leer, ab und zu musste man es so resetten, dass alle Daten weg waren… dieser Bug in Windows Mobile 2003 wurde nie gefixt.

Das neue ist ein Samsung B2100. Die Bedienung ist intuitiv und es kann alles, was man zum Telefonieren so braucht. Außerdem ist es wasserdicht. Preis: Mit Vertrag nachgeschmissen. Als Musikplayer verwende ich es mangels OGG-Fähigkeit sowieso nicht, damit ärgert mich der fehlende Klinkenanschluss oder -Adapter kein bisschen. Vibrieren tut es, Bluetooth hat es (für die Freisprecheinrichtung im Autoradio sehr praktisch) und Java kann es angeblich auch noch. Letzteres konnte das alte auch, man konnte nur leider keine Applets installieren.

Vor allem aber hat es kein Windows. Das ist der Knackpunkt.

Seagate oder sie geht nicht

Geschrieben von DrNI am Samstag, 21. März 2009 um 11:37 in Direktsaft, Netz und Technik
… das muss noch festgestellt werden. Die Schlafmützen von der KfW sind aufgewacht und ich hab mir erst mal die seit einem halben Jahr versprochene flotte Festplatte gegönnt. Eine Seagate Barracuda. Richtig groß musste sie nicht unbedingt sein, aber flott und leise, die Warterei nervt. Ja, eingebaut wäre die auch schnell, aber die Daten von der alten zu kopieren dauert mir im Moment zu lange.

»Festplatten werden auch immer billiger«, möchte man denken. Stimmt aber gar nicht. Sie werden nur größer.

Visionslos 1993

Geschrieben von DrNI am Freitag, 20. Februar 2009 um 17:44 in Direktsaft, Netz und Technik
Gerade erst über die Zukunftsvisionen von Salton & McGill (1983) berichtet… und schon lese ich eine ganz andere Einschätzung der Gegenwart von 1993:
»In der Regel werden wir versuchen, dieses Alltagsproblem [des Wissensdefizites, also unser Informationsproblem] mit Hilfe von Freunden, Bekannten oder Kollegen zu lösen. Erst wenn diese 'Informationsquelle' nicht verfügbar oder nicht ausreichend ist, werden Bibliotheken o.ä. oder eben der Zugang zu einem IR-System [Information-Retrieval-System] bemüht; wobei letztere Alternative in der gegenwärtigen Alltagswelt noch die exotischere sein dürfte.«
aus: Engelmeier (1993) Transparentes Information Retrieval – Ein neuer Ansatz und seine Realisierung im experimentellen Informationssystem WIDAB.
So sah die Welt im Januar 1993 aus, zumindest wurde zu der Zeit der Druck des zitierten Werkes – einer Dissertation – von der Hochschule St. Gallen freigegeben. Am 30. April 1993 startete das World Wide Web und damit das, was wir heute grob vereinfachend als Internet bezeichnen. Schon kurz darauf war die Welt nicht mehr die selbe. Ende 1995 erblickte AltaVista das Licht er Welt, ISDN kam daher, und spätestens seit der Flatrate über DSL ist aus der »exotischen Alternative« der Standardfall geworden.

Information nur einen Klick entfernt und das zu jeder Zeit.

Zukunftsvisionen 1983

Geschrieben von DrNI am Freitag, 20. Februar 2009 um 15:32 in Direktsaft, Netz und Technik
»[…] es könnte bald die Situation eintreten, dass die tatsächlich benötigten Informationen aus der Masse der vorhandenen Informationen nicht mehr herausgefiltert werden können. Vielleicht werden einmal nur noch Informationen genutzt, die aus irgendwelchen Gründen besonders gut zugänglich sind, während der Rest in Vergessenheit gerät.«
aus: Salton & McGill (1987) Information Retrieval – Grundlegendes für Informationswissenschaftler. (Hervorhebung von mir).
Das Englische Original Introduction to Modern Information Retrieval erschien 15 Jahre vor der Gründung von Google. Heute wissen wir etwas, das wir nicht wahrhaben wollen: Was Google nicht findet, das interessiert uns auch nicht. Salton & McGill sahen damals im Information Retrieval die Lösung zum Problem. Doch das Ranking, also die Sortierung der Treffer und damit genau das, was Google anfangs zu Google gemacht hat, impliziert eben, dass bestimmte Informationen zu einem Thema »weniger wichtig« sind als andere. Die Relevanzbeurteilung überlassen wir dabei einer einzelnen Firma aus Kalifornien, die es natürlich immer nur gut mit uns meint.

Endlich! Neues Apple-Notebook ohne Tastatur

Geschrieben von DrNI am Dienstag, 20. Januar 2009 um 14:32 in Netz und Technik

»Nothing's more simple to use than a single giant button.«


Apple Introduces Revolutionary New Laptop With No Keyboard

Die Erkenntnis des Tages

Geschrieben von DrNI am Mittwoch, 14. Januar 2009 um 15:57 in d.E.d.T., Netz und Technik
Java 1.5 unterstützt nicht alle Unicode-Zeichenklassen in regulären Ausdrücken. Das geht mit Java 6 (lustigerweise ja der Nachfolger von 1.5). Doch Apple liefert für MacOS X nur Java 1.5 aus, und das obwohl die neue Java-Version schon vor über zwei Jahren von Sun fertiggestellt wurde. Nun haben die Java-Entwickler die Wahl: Die sinnvollen Neuerungen nutzen und die OS X-User vergraulen oder kompatibel bleiben und sich ärgern…


Nachtrag: Mit SoyLatte existiert ein Ersatz (Soja anstatt Milch?) in Form einer Portierung des Orinial Java 6 nach MacOS. Das hilft den Profis, nicht aber Otto-Normal-Anwender, der auf den WebStart-Button klickt oder ein Applet bebrowst.
Nachtrag #2: Hat von den Apfelianern schon jemand Java for Mac OS X 10.5 Update 2 installiert? Damit gibt es angeblich Java 6.

Schwo-obif-y me-he!

Geschrieben von DrNI am Montag, 15. Dezember 2008 um 12:19 in Direktsaft, Klangkonsum, Netz und Technik
Es passiert halt doch immer wieder. Trotz aller guten Vorsätze. Selbst DrNI, die alte Monetenschleuder kommt davon nicht weg: Die Schwabifizierung beim Einkauf. Immer schön knausrig sein. Das ist was ganz anderes als Sparen. Sollte man nicht verwechseln. Im Sommer gab nach langjährigem Dienst der Sonderangebots-Haarschneider den Geist auf. Schwabe DrNI griff zum Billigprodukt als Ersatz. CLATRONIC steht drauf. Lustiges Teil. An der Seite eine Schraube zur »Anpassung an die Netzspannung«. Wenn man die falsch einstellt, hört sich das Ding wie ein Presslufthammer an und fühlt sich vermutlich auch so an. DrNI hat sich ja nicht getraut, mit dem Presslufthammer im Gesicht herumzufuhrwerken. Und dann heute morgen: Oh Mann, die verbliebenen Haare an der Rückseite des Gesichts sind viel zu lang, also runter mit der Wolle!


(In die Röhre kucken)

Es ziebt, es röhrt und rödelt und knabbert und keift und macht. Nur eines nicht: Haare schneiden. Nach der ersten Bahn ist Ende. Und das soll ich Frisur nennen? Bei allen Göttern. Schwabe genug, noch nie im Leben beim Frisör gewesen zu sein (sic!) und nun krepiert das Werkzeug mitten drin! I have been schwobified again!
»I need perfection
some twisted selection
That tangles me
To keep me alive
In all that exists
Well, none has your beauty
I see your face
and I will survive«
Inxs – Schwobify Mystify
So wie Inxs geht es dem Gegenüber freilich nicht, »I see your face / and I will die« heißt es eher nach einer Bartbehandlung mit einem sterbenden CLATRONIC Haarschneider. Also zum Elektroschrottdealer meines geringsten Misstrauens. Die Erfahrung des guten Schwaben sagt, man muss drei bis fünf Mal so viel ausgeben wie das billigste Produkt kostet, dann bekommt man ein Gerät, das auch eine Weile lebt. Doch dieses Mal kostet es das Neunfache. Na gut, ist auch ein Akku drin, heutzutage ist ja nicht nur das Telefonieren schnurlos. Und jetzt emanzipiere ich mich über mein Schwabentum: Ich kaufe das Teil wirklich. Ja, ich tue es! Ich tatsche nicht eine halbe Stunde daran rum und kaufe dann das nächste CLATRONIC, nein, ich kaufe das Teil einfach. Obwohl ich pleite bin. Zum Teufel mit dem inneren Schwabenhund!

Zu Hause ein Aufatmen beim Nachrechnen. Der letzte Bartschneider hatte acht Mal CLATRONIC gekostet. Und er hat zwölf mal so lange gelebt. Na dann ran an die Wolle!


Mit dem schlafenden Schwobifying Proxy hat das alles nichts zu tun.