Randnotiz zum RACT! 2010

Die Secret Asian Men mit Frontfrau Janina hatten als Opener der kleinen Bühne am Freitag zunächst unverdient wenig Publikum. (Leider nur Handyfoto.)
Sonntag morgen, das Uniradio eröffnet heute mit Sympathy for the Devil seine Sendung zum Thema Satanismus in der Musik. Die letzten Tage lief auf der 96,6 natürlich nicht das Uniradio sondern die Wüste Welle, die vom RACT!-Festival live sendete. Dem Team dieses Festivals kann nicht genug gehuldigt werden. Mit freiwilligen Helfern und schmalem Budget eine Großveranstaltung derart professionell und reibungslos über die zwei Bühnen zu bringen, das ist einfach eine großartige Leistung. Doch wie so oft, kein Lob ohne Kritik: Der Live-Sound war eine Katastrophe. Undifferenziertes Gewummer in den Tiefen, mittig nicht viel, und oben rum zum Teil recht bissig. Immerhin, so schlimm wie vorletztes Jahr war es nicht, denn da konnte man die Kick und die Snare akustisch nicht auseinander halten. Dieses Jahr schob die Kick alles weg und die Snare war nicht da, Bassisten waren eigentlich überflüssig, denn von ihnen hörte man nur ein tiefes, undifferenziertes Dröhnen. Doch damit genug gemeckert. Nochmal kurz zurück zum Lob: Die Security-Leute waren von der angenehmen Sorte und freundlich. Das macht das kontrolliert werden schon um einiges angenehmer. Gute Wahl.
Nachtrag 2010-06-16: Richtige und richtig schöne Fotos vom RACT! gibt es bei Eldersign.




