Hörsaalbesetzung in Tübingen: Kupferbau geräumt
Wie das Lokalmagazin der Wüsten Welle berichtet, wurde heute morgen der von Studierenden als Protest gegen die Studienbedingungen besetzte Kupferbau geräumt. Der Kupferbau ist der größte Höörsaalkomplex der Uni im Tal, dort hatten die Protestler seit dem 5. November einen Hörsaal unter Beschlag genommen. Die in den Kommentaren zum Post des Lokalmagazins verlinkten Fotos zeigen eine große Anzahl von »Bullenbussle«. Es ist wohl alles friedlich verlaufen. Zu Räumungen kam es auch schon an anderen der rund 20 Unis in Deutschland, an denen sich derzeit ähnliches abspielt. In einer Debatte gestern Abend, bei der auch Uni-Rektor Bernd Engler anwesend war, stellte sich heraus, dass die Uni 50.000€ Vertragsstrafe zahlen müsste, könnte sie nicht wie geplant den Kupferbau am Samstag an die SWR3-Partynacht vermieten. Bevor man sich diesen finanziellen Schmerzen aussetzt lässt man doch lieber die Bude räumen. (Zu dieser Partynacht kann man nur sagen: Ich bin froh, dass ich an dem Abend nicht in der Stadt bin. Tausende besoffene Kinder, die in akustisch dafür nicht ausgelegten Unigebäuden Gruselmusik aus der Dose über sich ergehen lassen, sowie zahllose Kneipen, in denen oft recht belanglose Coverbands ihr Programm runterreissen. Eintritt kostet es auch.)
Von einer Strafanzeige gegen die Besetzer möchte die Uni-Leitung absehen, allerdings hat Rektor Engler gestern ein Hausverbot für die Besetzer ausgesprochen. Sollte das Hausverbot für länger gelten, so wäre das natürlich ziemlich schlecht. Wie sollten die Besetzer denn dann weiterstudieren?
Live gibt es das ganze bei Twitter unter @tuebingenbrennt.
Nachtrag 14.11.: Der Sender SWR3 schreibt in einer Pressemitteilung: »SWR3 legt größten Wert auf die Feststellung, dass die Räumung des Hörsaales in Tübingen die alleinige Entscheidung der Universität war. […] Gerüchte über eine angebliche Vertragsstrafe für die Universität, falls der Saal am Samstag für die Party nicht genutzt werden könne, entbehren jeglicher Grundlage.« Stillschweigend sind auch die Infos über die 50.000 Euro an diversen Ecken aus dem Netz verschwunden. Im Lokalmagazin hieß es ursprünglich: »Die Universität hat für das kommende Wochenende den Kupferbau für die “SWR3-Partynacht” an den öffentlich-rechtlichen Sender vermietet und muss bei Nichteinhaltung des Vertrags nach Informationen aus den Kreisen der BesetzerInnen eine Vertragsstrafe in Höhe von 50.000€ befürchten.« Jetzt steht dort: »Die Universität hat für das kommende Wochenende den Kupferbau für die “SWR3-Partynacht” an den öffentlich-rechtlichen Sender vermietet und muss bei Nichteinhaltung des Vertrags nach Informationen aus den Kreisen der BesetzerInnen eine Vertragsstrafe befürchten. Der SWR allerdings eine Verantwortung in einer Stellungnahme konsequent ab.«
Von einer Strafanzeige gegen die Besetzer möchte die Uni-Leitung absehen, allerdings hat Rektor Engler gestern ein Hausverbot für die Besetzer ausgesprochen. Sollte das Hausverbot für länger gelten, so wäre das natürlich ziemlich schlecht. Wie sollten die Besetzer denn dann weiterstudieren?
Live gibt es das ganze bei Twitter unter @tuebingenbrennt.
Nachtrag 14.11.: Der Sender SWR3 schreibt in einer Pressemitteilung: »SWR3 legt größten Wert auf die Feststellung, dass die Räumung des Hörsaales in Tübingen die alleinige Entscheidung der Universität war. […] Gerüchte über eine angebliche Vertragsstrafe für die Universität, falls der Saal am Samstag für die Party nicht genutzt werden könne, entbehren jeglicher Grundlage.« Stillschweigend sind auch die Infos über die 50.000 Euro an diversen Ecken aus dem Netz verschwunden. Im Lokalmagazin hieß es ursprünglich: »Die Universität hat für das kommende Wochenende den Kupferbau für die “SWR3-Partynacht” an den öffentlich-rechtlichen Sender vermietet und muss bei Nichteinhaltung des Vertrags nach Informationen aus den Kreisen der BesetzerInnen eine Vertragsstrafe in Höhe von 50.000€ befürchten.« Jetzt steht dort: »Die Universität hat für das kommende Wochenende den Kupferbau für die “SWR3-Partynacht” an den öffentlich-rechtlichen Sender vermietet und muss bei Nichteinhaltung des Vertrags nach Informationen aus den Kreisen der BesetzerInnen eine Vertragsstrafe befürchten. Der SWR allerdings eine Verantwortung in einer Stellungnahme konsequent ab.«





Die Organisatoren im wieder besetzten Kupferbau der Uni Tübingen haben Großes vor: Eine 72-stündige Marathonvorlesung mit 72 Dozenten. Gut zwei der drei vollen Tage sind schon gefüllt und sehen recht interessant aus. Das Programm ist online. Die Veranstal
Aufgenommen: Nov 25, 13:19