To the Moon and Back

Geschrieben von DrNI am Dienstag, 21. Juli 2009 um 20:48 in Direktsaft, Klangkonsum
Heute vor 40 Jahren betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Im Jahr 1967 schrieb David Bowie den Song Space Oddity, in dem er die Figur Major Tom mit der Ground Control sprechen lies. Die Platte erschien 1969 und begleitete – obwohl ursprünglich eher an Kubricks legendärem Film 2001: Odysee im Weltraum orientiert – die Mondlandung, vermutlich ähnlich wie später Candle in the Wind den Tod von Lady Di oder Only Time den 11. September. Und so sah das dann aus:


(DirektRöhre)

Peter Schilling griff die Figur 1983 im bekannten NDW-Hit Major Tom wieder auf. 1992 erblickte dann ein neuer Song das Licht der Veröffentlichung, in dem die Mondlandung Teil des Themas ist. Und zugleich auch der, den ich am besten finde. Tasmin Archer fragt sich in Sleeping Satellite, warum wir eigentlich so umgehen mit unserem Planeten und uns selbst. Man könnte interpretieren: Nun haben wir (ein paar wenige sogar mit eigenen Augen) die empfindliche blaue Kugel von ganz draußen gesehen, aber die Kacke dampft noch heißer als zuvor.


(DirektRöhre)

To the moon and back wollten Savage Garden 1996 ihre Angebeteten mitnehmen. Ja, zum Mond kommen wir, und auch zurück. Hut ab, das meine ich ehrlich. Aber trotzdem: Überall auf der Welt sterben Leute, weil sie nicht genug Essen haben. Und wenn wir so weiter machen, ist der Planet bald so fucked up, dass eine größere Katastrophe nicht ausbleiben wird. Noch mehr Leute werden hungern, und sie werden uns in Europa und Nordamerika die Bude einrennen, weil noch nicht alles unbewohnbar und nicht nicht aller Boden unfruchtbar geworden ist.

Auch das Problem könnte man lösen, wenn man wirklich wollte.

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