Bildungsmagazin vs. Uniwelle
Die Universität Tübingen verfügt mit der Uniwelle über ein eigenes Radio. Mittwoch abends und Sonntag morgens sendet die Uniwelle auf der 96,6 im Äther und auf der 97,45 im Tübinger Kabel. Die Ausstattung des Sendestudios kann durchaus als amtlich betrachtet werden. Nun weiß kaum ein Student vom Vorhandensein dieser Institution. Kein Wunder, ist die Zielgruppe des Uniradios doch nicht der Student sondern die größere Öffentlichkeit, die vom universitären Leben mehr erfahren soll. Die Sendungen sind technisch meist auf einem hohen Niveau, inhaltlich dann aber oft so speziell-intellektuell, dass es niemand mehr hören mag. Kurzum, man fragt sich, wer (außer mir) überhaupt regelmäßig zuhört. Hinzu kommt noch die Leiterin des Unternehmens, die mit ihrer Art zu führen und zu leiten leider die durchweg studentischen Mitarbeiter permanent verschleißt.
In einer Stadt, in der es zu allem Normalen jeweils noch etwas geben muss, das sich als alternativ bezeichnet, ist nun das geschehen, auf was ich schon seit Jahren warte: Die Wüste Welle, die auch außerhalb der Uniradio-Sendezeiten die Hoheit über die genannten Frequenzen hat, hat zum Jahresbeginn ihr eigenes Bildungsmagazin ins Leben gerufen. Und das kommt heute wie jeden Mittwoch um 16 Uhr, also genau eine Stunde vor der Uniwelle Kompakt. Dazu gibt es auch eine blogartige Webpräsenz und es wäre zu hoffen, dass es auch ein vernünftiges Archiv gibt, denn das der Uniwelle ist leider unter Betriebssystemen ohne Original-Quicktime nicht zugänglich. Es bleibt spannend, wie sich das Bildungsmagazin entwickeln wird und wie es im Gegensatz zu seiner verstaubten Schwester, der Uniwelle, 2.0-Technologien mit einzubeziehen vermag.
Wie alternativ und »politisch« es dann zugehen wird, darauf bin ich auch gespannt. Wegen mit müsste ja nicht immer alles Alternative auch gleich politisch sein, vor allem weil politisch ja immer weit links bedeutet (rechts-außen ist also nicht politisch?!). Aber besser sollte es sein. Und interessanter.
In einer Stadt, in der es zu allem Normalen jeweils noch etwas geben muss, das sich als alternativ bezeichnet, ist nun das geschehen, auf was ich schon seit Jahren warte: Die Wüste Welle, die auch außerhalb der Uniradio-Sendezeiten die Hoheit über die genannten Frequenzen hat, hat zum Jahresbeginn ihr eigenes Bildungsmagazin ins Leben gerufen. Und das kommt heute wie jeden Mittwoch um 16 Uhr, also genau eine Stunde vor der Uniwelle Kompakt. Dazu gibt es auch eine blogartige Webpräsenz und es wäre zu hoffen, dass es auch ein vernünftiges Archiv gibt, denn das der Uniwelle ist leider unter Betriebssystemen ohne Original-Quicktime nicht zugänglich. Es bleibt spannend, wie sich das Bildungsmagazin entwickeln wird und wie es im Gegensatz zu seiner verstaubten Schwester, der Uniwelle, 2.0-Technologien mit einzubeziehen vermag.
Wie alternativ und »politisch« es dann zugehen wird, darauf bin ich auch gespannt. Wegen mit müsste ja nicht immer alles Alternative auch gleich politisch sein, vor allem weil politisch ja immer weit links bedeutet (rechts-außen ist also nicht politisch?!). Aber besser sollte es sein. Und interessanter.




