Wein und Musik

Geschrieben von DrNI am Mittwoch, 16. Januar 2008 um 12:05 in Direktsaft, Musik
Eine alte Erkenntnis des Schwaben: Was nix koscht isch au nix wert. Deswegen kauft der Schwabe ja auch nur den billigsten Dreck und das lieber zehn Mal, anstatt ein mal ein richtig gutes Teil zu kaufen. Wie die Netzzeitung gestern berichtete, wollen Wissenschaftler nun herausgefunden haben, dass teurer Wein besser schmeckt. Egal, welcher Wein es ist, unser Gehirn findet die teureren Tropfen besser.
»Grundsätzlich beurteilten die Versuchsteilnehmer die vermeintlich teuren Weine geschmacklich besser als die günstigen. Im Gehirn zeigte sich dies durch eine höhere Aktivität im sogenannten medialen orbitofrontalen Cortex. Diese Region ist an der individuellen Beurteilung von Gerüchen, dem Geschmack von Essen oder auch von Musik beteiligt.«
Musik also auch. Da muss man wohl mal wieder umdenken. Nicht nur im Schwabenländle. Ob es nun um Open Source-Software oder um Werke unter einer Creative Commons-Lizenz geht: Was nix koscht isch halt manchmal richtig subbr!

Andererseits: Wird die Leistung des Musikers heutzutage so gering geschätzt, weil Musik omnipräsent und dabei meist kostenlos geworden ist?

Kommentare
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Du musst halt nur nen unverschämten Preis für deine Musik nehmen, dann werden die Leute aufmerksam. Ansonsten denken die "dem seine Musik ist so schlecht das er sie verschenken muss".

Hab grad zwar kein Beispiel parat, aber ich mein schonmal von Sachen gehört zu haben die keiner geschenkt haben wollte aber bezahlt hamse dann alle dafür.
#1 Kil (Homepage) am 18.01.2008 14:13 (Antwort)

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