Die Augen fangen an zu leuchten

Geschrieben von DrNI am Mittwoch, 28. Februar 2007 um 10:22 in Unreine Fiktion
»Was für ein beschissener Name«, lallte er. »Hedwig, wie kann man nur Hedwig heißen?« Sie fragte sich, ob sie ihn verfluchen sollte oder ihre Mutter. »Namen sucht man sich meistens nicht aus.«, versuchte sie zu erklären, doch Frank war gerade damit beschäftigt, sich noch ein Bier zu bestellen.

Als die Bedienung das Bier brachte mußte sie seine Hand festhalten, um zu verhindern, daß sie mit einem Patsch auf dem Gesäß der Angestellten landete. »Was soll das?«, wollte er wissen. Hedwig schwieg. »Häh?«, hakte er nach. »Du hast mich angesprochen, nicht...«, begann sie.

Er winkte ab. Wie konnte er einfach abwinken? Sie hatte ihn schon immer gemocht, er war nett gewesen, höflich manchmal sogar. »Hey, was passiert, wenn man bei einer Blondine...«, vernahm sie aus seiner Richtung und hörte nur halb hin.

Etwas war passiert.

Manche Nacht hatte sie von ihm geträumt, von zarter Größe oder auch einfach von belanglosen Dingen. Und nun hatte er sie angesprochen, war betrunken, beschissen fand er ihren Namen. »...die Augen fangen an zu leuchten!«, prustete er. War er immer schon so gewesen? Sie hatte ihn noch nie so betrunken erlebt. War seine Art nur eine Maske, vom Alkohol zeitweilig fortgespült?

»Sag mal träumst Du?« Hedwig nahm einen Schluck von ihrem Getränk. »Ähm, ...«, wollte sie abermals einen Satz beginnen und hielt inne. So konnte das nicht weitergehen.

»Was ist los?«, wollte sie wissen. »Nichts.«, log er, mit einem Mal fast nüchtern wirkend. Die Zeit für eine Wahrheit war gekommen. »Ich habe dich schon immer gemocht...«, fing sie an und wartete auf ein Zeichen. Gespannte Stille. »...und manchmal habe ich von dir geträumt, na du weißt schon.« »Ja?«, fragte er stirnrunzelnd. »Ich... ich mußte auch an dich denken, in den letzten Wochen, viel sogar.«, sagte er zaghaft. Einen Moment schien er ganz der Alte. Sie erbat sich von einem Gott eine Chance. Langsam flüsterte sie: »Kommst Du mit?« Sie machte eine etwas hilflose Geste in Richtung Ausgang.

Er starrte ein paar Augenblicke lang in sein leeres Glas, hob dann den Blick. Sie bemerkte dunkle Ringe unter seinen Augen.

Er nuschelte: »Nein Hedwig, Nein. Es wär dein Tod.«


(Frühes Werk aus dem großen Archiv)

Die Sirenen, die Sirenen, hörst du sie? Es sind die Kinder von Muße und Materialismus.

Geschrieben von DrNI am Montag, 26. Februar 2007 um 19:04 in Direktsaft, Musik
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Viele Leute können sie nicht hören. Aber die Musiker sind von diesen Sirenen immer mal wieder betroffen. Und es hilft kein Gehörschutz, kein Wachs und keine Petersilie in den Ohren und man möchte sich mit Klinkenkabeln an den Mast des Schiffes ketten lassen doch auch das würde am Ende nicht helfen. Man nimmt die Axt in die Hand und berührt sie und sie singt einem ein Lied und ihr Gesang ist so lieblich und entzückend, daß man das Leben nie mehr ohne sie führen möchte und den Laden nicht ohne sie zu verlassen können glaubt. Dann ist es ein erneutes Mal geschehen und man hat ein neues Instrument seiner Träume gefunden.

Heute war es ein bundloser Fünfsaiter von Sandberg der weder bei den üblichen Online-Dealern zum Verkauf steht noch auf der Website des Herstellers auftaucht. Was will ich also machen außer sparen und träumen und beten, daß nach langwieriger Geldanhäufung dieses Gerät noch verkauft wird.

Bei mindestens zwei anderen mittelgroßen Träumen mußte ich schon zu lange warten und übertriebene Gebrauchtmarktpreise in Kauf nehmen.

Wünscht mir das Glück, daß mein Geschenk zum Dreißigsten bis dahin noch lieferbar ist.

Der letzte Bienzle

Geschrieben von DrNI am Sonntag, 25. Februar 2007 um 20:21 in Direktsaft
... läuft gerade im Ersten. Und das ist auch gut so. Denn dieses Schwäbisch ist eine Blamage für alle, die wirklich der Sprache mächtig sind. Nun gut, der Stuttgarter spricht nach der Schrift, der richtige Schwabe schwätzt wie ihm 's Maul gwachsa isch. Aber das was im Tatort mit Bienzle passiert ist schlimmer als das Stuttgarter Schwäbisch. Endlich ist es damit vorbei.

Freiflug

Geschrieben von DrNI am Samstag, 24. Februar 2007 um 22:41 in Buschpoet
Tür auf,
Briefkästen,
Treppe,
Postbote, guten Morgen.

Höhersteigen,
erster Stock,
Gang entlang,
Renate, zwei Kinder, Mann tot.

Höhersteigen,
zweiter Stock,
Tür links,
Eric, Student, Jura.

Höherschnaufen,
Dritter Stock,
Gang entlang,
Martin, Ingenieur, arbeitslos.

Höherprusten,
Dachterrasse,
Brüstung,
Lars, Abiturient, Träumer.

Freiflug,
nasser Asphalt,
Gullideckel,
Menschenmenge, gaffend, fragend.

Alle Kraft dem Weg nach oben.


(Aus dem großen Archiv)

Bläbb Bläbb

Geschrieben von DrNI am Freitag, 23. Februar 2007 um 12:11 in Buschpoet
Zoom
Du da,
wo du,
was ich da?

Du da,
wo mit,
wo ich du?

Du da,
wo ich,
wir da wir!

Die Erotik des Schmerzes an der juristischen Fakultät

Geschrieben von DrNI am Donnerstag, 22. Februar 2007 um 17:14 in Gebührend studieren
Wie das schäbige Tagblatt berichtet sind laut einer Umfrage unter Tübinger Jurastudenten 49% für Folter. Aber natürlich nur in Ausnahmesituationen. Für mich bleibt die Frage: Was ist denn eine Ausnahmesituation? Repräsentativ sind die Aussagen dabei wohl keineswegs, die Tendenz ist aber dennoch erschreckend. Liebe angehende Anwälte und Politiker, denkt ihr eigentlich auch mal nach? Und wenn ihr das tut, dann hoffentlich mal über eure Einstellung und nicht über eure Krawatten und Aktenköfferchen, denen ihr schon während des Studiums so viel Aufmerksamkeit schenkt.

Gedanken eines Elektrikerlehrlings

Geschrieben von DrNI am Donnerstag, 22. Februar 2007 um 09:20 in Buschpoet
Kabelschlangen winden sich
in wilder Ästhetik.

Enge, straffe Gummikleider
finden sie nicht widerlich.

Fast alle enden gekapselt
In Steckern oder Dosen.

Wo sie Elektronen herauslutschen
oder welche hineinstoßen.

So ist's der Sinn der Elektrizität:
Daß sich der Mensch an ihr freut,
von früh und auch bis spät.

Wovor haben wir Angst?

Geschrieben von DrNI am Mittwoch, 21. Februar 2007 um 15:24 in Direktsaft
Eine große Frage. Was macht uns eigentlich so richtig Muffensausen. Nein, ich meine nicht, wer Angst hat Nachts im Wald herumzuspazieren. Ich meine diese unterschwelligen Angstgefühle, deren Ursache man nicht genau fassen kann. Der Bösewicht im schwarzen Umhang hinter seiner Maske, was ist sein wahres Gesicht?

Wir könnten nun vor der Energiekrise Angst haben. Ich schreibe diesen Text auf meinem Laptop denn der Strom ist weg und der Akku hält noch etwas. Meinen Earl Grey konnte ich mir dank Gasherd dennoch zubereiten. Energiekrise? Ölkrise ist passé, längst haben wir gespürt, daß es auch noch Gas gibt und daß da nicht Deutschland am Absperrhahn der großen Leitung sitzt. Urankrise? Es hat sich bei diesem Thema niemand gefragt, wo eigentlich der Sprit für die Atomkraftwerke herkommt, die ja in solchen Diskussionen immer die ultimative Lösung darzustellen scheinen. Holzkrise? Auch das wäre noch eine Möglichkeit, wenn wir alle mit Holzpellets heizen und unsere heimischen Wälder gar nicht schnell genug nachwachsen. Benzin- und Dieselkrise, die sind wichtig, denn ohne Auto sind wir in Deutschland ja nur halbe Bürger. Aber mal ehrlich: Angst vor der Energiekrise? Nicht in Sicht!

Wie wäre es mal mit Terrorismus. Das ist doch richtig schön zum gruseln. Wir kennen die Terroristen nicht und wir wissen auch nicht, wer die Opfer eines Anschlags wären. Damals mit der RAF war das irgendwie einfacher. Der moderne Terrorismus ist optimal zum Angst haben: Wir kennen weder die Täter noch wissen wir, wen es erwischen wird. Und mit dieser Angst kann man schon mal Politik machen. Politik hin zum Überwachungsstaat. »Ich habe ja nichts zu verbergen« - sagt der, der dann zwei drei Jahre später im Internet nach einer einer bestimmten Geschlechtskrankheit sucht, dummer Ausrutscher, die Frau soll besser nichts wissen, doch es hört oder liest immer jemand mit. Was wohl der Nichtszuverbergenhabende über eine Kamera in seinem Badezimmer sagen würde? »Das ist ja pervers!« - nein, ist es nicht. Es ist nur eine Reinform von nichts zu verbergen wenn man mit dem Bewußtsein lebt, daß immer einer zuschaut. Ob beim Essen, beim Staubsaugen, beim Duschen oder beim Sex.

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Das mit dem Terror klappt nicht hundertprozentig, denn irgendwie fühlen wir uns sicher und zu einem erfolgreichen Anschlag kam es in Deutschland bisher noch nicht. Wovor also Angst haben? Würde ich im Osten der Republik wohnen, dann hätte ich vielleicht Angst vor den Neonazis. Die Neonazis haben jede Menge Angst aber das ist uncool deswegen machen sie Wut daraus und verhauen andere Leute bis die nicht mehr aufstehen. Wenn die anderen Leute dann keinen Bock mehr auf die Tour haben und wegbleiben, dann bleibt ja immer noch der Fußballplatz, da sind immer Leute, die man mit seiner Angst, pardon, Wut beeindrucken kann.

Trotz Lothar und Kyrill machen unsere Naturkatastrophen nicht viel her, die sind zwar nicht gerade schön und fordern ihre Opfer. Aber haben wir Angst davor? Nicht wirklich. Sollten wir aber, wenn man neueren Berichten zum Klimawandel glauben schenken mag. »Ein Herz für Holländer« wird es bald in neuen Kampagnen heißen denn die Niederlande werden dann zur Nordsee gehören. Und dann muß jeder einen Klimaflüchtling aufnehmen. Auch werden wir uns mit der Malaria abfinden müssen, die dann nördlich der Alpen eine Volkskrankheit zu werden droht.

Angst vor dem Fernsehen haben wir auch nicht. Eher Angst vor dem Leben ohne Fernsehen. Angst vor dem Leben ohne Plasmaglotze? Wer hat sie? Wir alle. Indirekt. Angst vor dem Abstieg. »Das war das Glück der Mittelschicht« titel die Zeit vom 15. Februar. Es geht bergab. Und uns kommt das Grausen. Meine Generation ist im Wohlstand aufgewachsen. »Mach was aus dir!« hieß es. Und »sei fleißig!« und »wer arbeitet aus dem wird was!« Das ist nun leider alles Humbug geworden. Willkommen in der Neuzeit. Liebe Kommilitonen, rackert Euch nur ab! Jaja, ich gebe es zu, ich versuche auch meistens, gut im Studium zu sein. Oft ist das sogar richtiggehend nervenaufreibend. Aber am Ende hängt es davon nicht ab. Ohnmacht. Es hängt nicht mehr vom Individuum ab sondern von den höheren Zielen diverser Konzernvorstände. Der soziale Abstieg kann jeden erwischen.

So sitze ich hier vor meinem alten gebrauchten Laptop (aber immerhin ein Laptop) inmitten meiner Instrumente und warte darauf, daß sie den Strom wieder anknipsen. Und ich frage mich: Werde ich mich eines Tages entscheiden müssen? Werde ich einmal die Familienkutsche verkaufen um einem meiner Kinder ein Instrument kaufen zu können? Wird mir meine dann aufoktrinierte Lebenssituation überhaupt erlauben, die erhoffte und gewünschte lange Partnerschaft inklusive Nachwuchs zu haben? Was wird aus dem Traum vom Flügel im eigenen Wohnzimmer? Werde ich eines fernen Tages die Hütte meiner Eltern verkaufen und noch ein paar Jahre damit irgendwelche Schulden zu tilgen versuchen? Fragen über Fragen. Daß die Antworten zum Negativen ausfallen ist in unserer Zeit für meine Generation wesentlich wahrscheinlicher als noch vor 20 Jahren. Die Zeit schreibt, speziell Leute mit »Brüchen im Lebenslauf« seien Kandidaten für den Abstieg. Man könnte ja auch sagen, die haben ihren Weg hinter sich und wissen was sie wollen. Stattdessen Pessimismus: Die sind Versager und werden nicht lange dabeibleiben.

Man mag mir nun generell Pessimismus vorwerfen, aber ich behaupte: Das ist die neue Angst. Die Angst vor dem Abstieg. Wir solidarisieren uns nicht, wir werden zu Einzelkämpfern, zu hungrigen Wölfen die das Rudel nicht mehr kennen. Familie, Beziehungen, Freunde - das wird uns in Zukunft weniger wichtig sein können. Jeder wird schauen wo er bleibt. Und die Meisten werden auf der Strecke bleiben, so sehr sie sich auch bemühen. Denn es wird immer weniger in ihrer Hand liegen ob es funktioniert oder nicht. Und ein Studium ist schon lange keine Garantie mehr für irgend etwas da draußen. Ein Studium entwickelt sich nur noch zu einem Garant für Schulden.

Wir können machen was wir wollen, was aus uns wird ist nicht mehr unsere Entscheidung. Und davor haben wir Angst.

Willkommen in der Neuzeit.

»Bodelshausen, und sie?«

Geschrieben von DrNI am Dienstag, 20. Februar 2007 um 22:34
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Da sitzt du, so schräg gegenüber. Hast nicht gefragt ob der Platz frei ist. Warum auch, er ist frei. Mit den Ohrstöpseln drin hätte ich die Frage sowieso nicht gehört. Und du mit den Ohrstöpseln drin hättest die Antwort auch nicht gehört. Er kommt gleich zu dritt und alle stehen sie nicht mehr gerade und die Haare sind bunt. Er quasselt dich etwas zu, die anderen zwei sind zu dicht um große Reden zu schwingen. »Magst du Hunde?« fragt er deutlich besoffen und streichelt seinen müde unter dem Sitz liegenden Köter. Du kriechst weiter in deine Jacke in die du sowieso zwei Mal reinpassen würdest. Er hat mehr Stahlzähne an seiner Jacke als du an deinem Rucksack. Er hat keine Ohrstöpsel, will bei dir mal hören. Ich denke, du wirst dich wohl mal anders entscheiden als er. Vielleicht wirst du auch einen Hund haben aber vermutlich werden du und dein Hund versuchen, irgend einen Job zu haben, wenigstens irgend einen, oder sogar einen guten und ein Dach über dem Kopf und ein besseres Bett als eine Decke auf der ein Ernie aufgedruckt ist und auf der Ganja, sein Hund schläft. »Ist das Ernie oder Bert?« will er von uns wissen. »Ich glaube es ist Ernie«, sagst du. Er spaziert durch das ganze Zugabteil und fragt jeden wer der Typ auf der Hundedecke sei.

Ich frage mich, wie dankbar ich sein muß, daß ich ein Dach über dem Kopf habe. Ich bin müde, ich denke an mein Bett, ich bin dankbar. Aber dann dieser eine Gedanke: Wann war ich das letzte Mal so richtig blau, so richtig scheißegalblau, so richtig weltleckmichamarschhackedichtmirdochegal? Ich kann mich nicht erinnern. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, wann es das letzte Mal ganz meinen Kopf verlassen hat, dieses Thema: Das ewige Denken an das Streben und was Was-wird-danach, das Leben nach dem Jetzt, das immer so erstrebenswert ist und nie erreichbar sein wird. Das Leben nach dem Jetzt, das mich vergessen läßt was am Jetzt gut ist. Das Leben danach, nach was auch immer. Jetzt ein Bier, jawoll, denke ich. Er und seine Kumpels steigen aus. Du bleibst übrig, mir gegenüber. »Da erlebt man was«, sagst du. Ich nicke. Die Durchsage krächzt. Wir verstehen nichts. »Was hat er gesagt?« fragst du. »Wo mußt du denn raus?« frage ich.

»Bodelshausen, und sie?« fragst du zurück und ich fühle mich plötzlich sehr alt.

Nachträglich ausgerüstet / Die Sache mit den Fotos

Geschrieben von DrNI am Montag, 19. Februar 2007 um 10:37
Gleich vorneweg: Vier Posts von letzter Woche wurden soeben mit Fotos nachträglich ausgerüstet: Blickrichtungen, EuroCity von Berlin nach Wien, Kein Schlaf in Praha Holešovice Teil 1 und Teil 2. Die Fotos in diesem Blog sind ja überwiegend schmückendes Beiwerk und der Fotograf stellt auch keine zu hohe künstlerische Ansprüche an diese Werke.

Manchmal dauert es eben länger, vor allem wenn man hauptsächlich mit der von Opa geerbten Pentax ME Super fotografiert. Schnellentwicklung kostet einfach zu viel Geld, also langsam und billig. Die alte Pentax ist dafür sehr robust und sie macht gute Bilder, vorausgesetzt man kann mit ihr halbwegs umgehen. Der krasse Gegensatz: Meine Digitalkamera Samsung SGH i300, eigentlich ein Windows-Mobiltelefon. Ob man viel oder wenig über Fotografie weiß, die Bilder werden meistens nicht gut. Das dürfte selbst das ungeübte Auge in diesem Blog schon erspechtet haben. Und dann wäre da noch die chinesische Billig-Lomo, wieder eine andere Geschichte aber auch von dieser gibt es hier ab und zu Bilder. Auch hier sind fotochemisch induzierte Wartezeiten einzukalkulieren.

Wie der eine oder andere Stammgast schon bemerkt haben wird kann die alte Pentax auch ganz gut mit Schwarzweiß-Filmen umgehen. Und wenn sie erzählen könnte, was sie schon alles mit mir durchgemacht hat, dann würde sie ein spannendes Blog aufmachen.

Der Tag der Digitalkamera wird kommen. Wenn ich mal Bonze bin. Ich fürchte ihn, ich mag die Seiteneffekte des Films. Aber irgendwann wird die binäre Genauigkeit die Schönheit besiegen.

Dann kaufe ich mir einen Bassverstärker mit Röhren, zum Ausgleich.